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Teuto-Speed-Cup Runde 4

Weiterhin haben wir kein richtiges Wetterglück. Auch an dem vergangenen Wochenende war das Wetter geprägt von einer Warmfront. Am Samstag sah es laut der Vorhersage so aus als wäre es früh möglich etwas zu fliegen im kräftigen Südwest-Wind an der Porta, dann kommt allerdings eine Warmfront und beendet den Tag bevor er überhaupt richtig begonnen hat. Sonntag sollte es etwas spannender werden, die Rückseite der langsam abgezogenen Warmfront vom Vortag brachte die kleine Hoffnung auf nutzbare Bedingungen zu bekommen. Beide Tage werden gemäß der Vorhersage von sehr starken Südwest-Wind geprägt sein, dabei eher Samstag gut nutzbar zum Hangfliegen, Sonntag hingegen eher thermisch nutzbar aufgrund der sehr labilen Luftmasse.

Nun zu den vorgefundenen Bedingungen. Wer Samstag fliegen wollte, musste bereit sein die Nacht frühzeitig zu beenden. So war es das ich um 5 Uhr aufgestanden bin, um pünktlich zu 7 Uhr den F-Schlepp in Bückeburg zu bekommen. Auch Leon und Robin standen sehr früh auf, damit sie um ca. 7:30 sich zur Porta schleppen zu lassen. Als ich an der Weser vorbei durch das Wiehengebirge gefahren bin sah man bereits den Arcus von Reinhard Schramme Richtung Westen fliegen. Positiv war, dass man dadurch sicher sein konnte das der Hang geht, negativ das man scheinbar zu spät dran war. Sowohl ich als auch Leon und Robin schafften den zeitigen schlepp um kurz nach 7. Bei meinem ersten Schenkel Richtung Westen hat es bereits die ersten Tropfen auf den Flieger gegeben. Zwischenzeitlich war auch Leon an der Porta angekommen. Nun geht es erstmal Richtung Osten aber schnell da die Front schneller sein sollte als vorhergesagt. Beim zweiten Mal im Westen war der Schauer zum Glück nicht mehr am Hang, der Plan also so weit es geht in Westen bevor es dort Regnet. Der Rückweg im knick gestaltete sich schlechter als gedacht was etwas Zeit gekostet hat. Auf dem Weg im Osten begann es auch dort schon zu Schauern und man gewöhnte sich dran mit einem Nassen Flugzeug zu fliegen. Kurz an der Schaumburg geparkt, um den letzten Schenkel am Süntel auch komplett ausfliegen zu können und dann fix nach Bückeburg. So gelang es grade noch so in Bückeburg reinzukommen zwar mit zunehmenden Regen, aber grad noch rechtzeitig, bevor es richtig nass wurde. Leon landete in Porta. Fix die Flugzeuge verpackt und so war um 10 Uhr der Flugtag bereits vorbei. Ganz vorbei war der Tag dann noch nicht so kamen für Samstag noch Flüge von Eric und Oliver Kortemeier dazu, die aktuell einen Kurzurlaub in Burg Feuerstein machen. Auch dort war der starke Wind vertreten, aber die Warmfront zeigte dort wenig Wirkung und so konnten sie schön Fliegen. So sah am Samstagabend die Wertung wie folgt aus: 1.Lukas 114,36pkt, 2. Leon 105,19pkt, Eric 97,42pkt.

Der Sonntag war dann etwas für die puren Optimisten. Bereits früh morgens kamen dicke Regenschauer in Oerlinghausen runter. Laut der Vorhersage sollten diese aber bis 12 Uhr durchgezogen sein und danach eine gut fliegbare Rückseite geben. Also erstmal Ausschlafen in Ruhe Frühstücken und mal abwarten was das Wetter so bringt. Frühe Bilder aus Krefeld und Bergheim ließen erahnen das die Luftmasse, die kommt ordentlich Potenzial hat, vielleicht etwas zu viel? Nach dem letzten Schauer wurde die Aktivität größer viele Leute bauten auf oder zogen die Flugzeuge aus der Halle. Um bereits 13:30 Uhr ging dann der erste Streckenflieger in die Luft. Thermisch gut, aber sehr windig bis zu 40km/h. Schnell folgten die nächsten und man versuchte sich gegen den Wind möglichst weit nach Westen zu kommen. Für mich war recht schnell Schluss für den Anfang, da mein Plan dicht an der TMZ Münster runterzufliegen durch den fehlenden Transponder schnell durch Ausbreitung und eine sehr große Gleitstrecke zur nächsten Wolke als Sackgasse herausstellte. Also wieder zurück zu der von Michael Elvermann ganz gut Beschriebenen Aufreihung. Der Weg gegen den Wind mit der Teilweiser recht Ordentlichen Gleitstrecken zog ordentlich Zeit, als mir Michael entgegen kam entschloss ich mich dann zum Umdrehen um ihm ein Stück beim Rückenwind hinterher zu fliegen. Auch die restlichen Streckenflieger befanden sich alle auf demselben Streifen. Lediglich Günther Robeck und etwas später auch Jan und Moritz versuchten es etwas weiter Richtung Westen. Der schnelle Streifen sollte aber die Windachse sein. Michael Elvermann entschloss sich mit Rückenwind, ganz an die Porta zu fliegen und dort noch einmal 2 Schenkel im Hangflug zu bekommen. Der Hang trug auch soweit ganz gut und in Porta am Haupthang nahm er dann einen Bart, um den Heimweg anzutreten. Damit schaffte er es sich noch vor mich und Leon zu setzten mit 130,09pkt. Günther schaffte es mit 113,91pkt sich zwischen Leon und mir zu drängen. Damit kann man mal wieder sehen, dass man einen Tag nie unbedingt abschreiben sollte. Mit etwas Glück entwickelt es sich besser als erwartet.

In der DMSt-Bundesliga schafften wir es in dieser Runde durch diesen Einsatz auf den 26 Platz. In der Gesamtplatzierung bleiben wir weiterhin auf dem 4. Platz.

Die Rundenwertung im TSC sieht wie folgt aus:

Platz 1: Michael Elvermann 130,09pkt

Platz 2: Lukas Brune 114,36pkt

Platz 3: Günther Robeck 113,91pkt

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