Langsam wird´s eng!
Wieder bescherten uns die Wetterbedingungen ein enttäuschendes Bundesliga-Wochenende. Lediglich am Samstag waren vor der langsam aus NW hereindriftenden Front kurze Streckenflüge möglich. Der kräftige Wind aus SW (in Spitzen bis 40 km/h) war hinderlich und erforderte taktische Entscheidungen.
Am Teuto entlang mit Unterstützung von etwas unzuverlässigem Hangwind und als Thermikauslöser oder gegen den Wind Richtung Hamm war die Frage. In jedem Fall war anfangs Geduld gefragt. Schleichfahrt am Hang, den Günther in seiner ASW 22 im Tiefflug kennenlernte, oder Kurbelei am Platz im Rückwärtsgang.
Dann wurde es langsam besser. Es bildeten sich Aufreihungen aus, unter denen man langsam aber sicher bis in die Gegend um Hamm fliegen konnte. Der Weg zurück mit Rückenwind war ein Genuß. Also das ganze dann noch mal.
Apropos Rückenwind: Oliver lies sich bis hinter das Wiehengebirge nach Espelkamp wehen, mußte dann aber unter der hereindrückenden Abschirmung für den Rückweg den Turbohebel auf „laut“ stellen.
In der Endabrechnung zeigte sich, daß die Variante entlang des Teuto etwas langsamer war.
Auch unsere Teilnehmer an den „Deutschen“ in Zwickau hatten in den letzten Tagen zu kämpfen. Andreas Hillebrand war Samstag mit 87,56 km/h flott unterwegs. Mit Gerd Wellands 80,02 km/h und Günther Robecks 78,92 km/h in Oerlinghausen wurden 246,50 km/h für die BL-Runde und damit leider nur der 24. Platz erreicht.
In der Gesamtwertung sind wir auf den 28. Platz und damit tief in die Abstiegszone abgerutscht.
Auch Christian und Andreas kämpfen in Zwickau tapfer. Von leichten Rückschlägen in den letzten Tagen hat sich Andreas am besten erholt, der in der Standardklasse den 6. Platz belegt, Christian ist in der Clubklasse 18.
Ab Donnerstag beginnen in Oerlinghausen Streckenfuglehrgänge der „Herforder“ und der Segelflugschule. Wenn das Wetter mitspielt, sollten wir uns in der BL wieder nach oben orientieren können.
Pauli