Samstag grau, Sonntag blau, und wieder nur ein Punkt.
Am Samstag lähmte die bekannte Zufuhr feuchter Meeresluft mit 8/8tel Sc bis spät in den Nachmittag alle Streckenflugaktivitäten.
Bevorzugt war wieder einmal der Süden, vor allem die Gegend zwischen Bayrischem Wald, schwäbischer Alb und Schwarzwald, wo teils unglaubliche Schnittgeschwindigkeiten erzielt wurden.
Beispiel: Brutto 154,36 km/h mit einer ASG 29 bei 4,7 % Kurbelanteil entlang der Albkante. Ganz so toll lief es für die Feuersteinurlauber in Franken nicht. Dort trockneten die schönen Cu im Laufe des Tages ab und auch die Basis stieg nicht wesentlich an. Oliver wählte taktisch richtig nach einem Ausflug in den Thüringer Wald den Rhein als Ziel, wendete in Hockenheim und erreichte 89,46 Wertungskm/h. Ich blieb dem Thüringer Wald und Oberfranken treu und verzockte mich damit. Allerdings schulte der Flug den Blick für Aussenlandefelder und die Thermiksuche in niedriger Höhe. Die daraus resultierenden 73,2 km/h waren etwas frustrierend.
Am Sonntag bescherte das altbekannte Hochdruckgebiet Oerlinghausen trockene Luft, strahlend blauen Himmel und Hitze. Tolles Sommerwetter fuer Schwimmer, Radfahrer, Wanderer, Eisesser, Biergartenbesucher, nur nicht für Streckensegelflieger. Die Bundesliga fordert aber Einsatz. Der wurde aber nur mit zahlreichen Aussenlandungen und mässigen Geschwindigkeiten belohnt. Schnellster war Hubs Huttel mit 69,24 km/h.
Auch in Franken verabschiedeten sich die morgendlichen Cu schnell und nach 3 Stunden Flugzeit wurde der Wunsch, sich ins Freibadgetuemmel zu stürzen, übermächtig.
Also blieb es bei insgesamt 231,90 Punkten und dem vorletzten Rundenplatz. In der Gesamtwertung sind wir 7. So langsam brauchen wir mal wieder ordentliche Bedingungen damit unser Punktepolster nicht wie das Eis in der Sonne schmilzt.
Pauli