Magere Ernte im Blauen.
Nach Durchzug einer schwachen Front bildete sich am Samstag ein schwaches Bodenhoch aus, überlagert von Labilisierung und Advektion feuchter Warmluft. Entsprechend wanderten dichte Ac-Schollen bis zum frühen Nachmittag durch und schirmten die Sonne ab. Erst danach schaffte es die Sonne, schwache bis mäßige Blauthermik auszulösen. Die Taktik, der beginnenden Labilisierung nach Western entgegen zu fliegen, brachte nur Übung im Tiefflug und thermischem Feingewindebohren.
Etwas besser waren die Bedingungen entlang des Teuto, über dem sich eine leichte Konvergenzlinie entwickelte, die doch noch wertbare Bl-Flüge zuließ. Entscheidend war, im richtigen Moment an der richtigen Stelle zu sein, dort, wo sich mal einer der wenigen besseren Bärte bildete.
Am besten kamen mit den schwierigen Bedingungen Michael Elvermann 78,60 km/h (69,25 Pkt), Günther Robeck 75,38 km/h (65,98 Pkt) und Marcus Sagewitz 61,48 km/h (58 Pkt) zurecht.
Da am Sonntag ganztätig die Landschaftsdusche angestellt war, gab es für uns keine Verbesserung.
Anders südlich des Mainz, wo die Kollegen sich mit Schnitten deutlich über 100 km/h austoben konnten. Sei es drum, mit Rundenplatz 19 und insgesamt Platz 18 bleiben wir im Mittelfeld.
Pauli