Kein ödes Wochenende wie zur 17. Runde, aber ein wenig blöd war es schon.
Nachdem der Freitag mit sehr schönen Bedingungen geglänzt hatte, standen am Samstag viele in Oerlinghausen in den Startlöchern um für die vorletzte BL-Runde noch einmal richtig Gas zu geben. Leider spielte das Wetter wieder nicht richtig mit. Nach einem nächtlichen Frontdurchgang rissen die Wolken in feuchter Warmluft gegen Mittag auf. Schlechte Sicht, Basis um 1.000 m, Wind und schwierige Thermik ließen die Hoffnungen auf einen schnellen Tag rasch sinken. Dabei ging es nach dem Start unter Aufreihungen nach SW gar nicht einmal so schlecht los. Aber kurz vor Hamm wurde es ziemlich blau und die Thermik versteckte sich teilweise erfolgreich unter den verbliebenen Wölkchen. Also erst einmal mit Rückenwind zurück, was schwierig genug war, wie Klaus (BW) und ich erfahren durften. Aber es war für mich schon ein Erfolgserlebnis, aus 120 m Höhe über Oerli bei Wiedenbrück noch in einen ordentlichen Bart zu stolpern und den Tag nicht auf einem Acker fliegerisch zu beenden. Aber das Außenlandethema war noch nicht erledigt, für Klaus und Ralf endete der Rückweg nach ihrem Ausflug nach NO unter einer aufziehenden Abschirmung im Lee des Teuto.
Nervig waren vor allem die Funksprüche der Kollegen aus dem Süden: „ 4m Steigen, Basis 25, auf den letzten 60 km einen Schnitt von 140 usw.“ Das ließ schon ahnen, dass wir in Oerlinghausen wieder nicht richtig punkten würden.
Da halfen Samstag auch die 93,81 Wertungskm/h von Hubs Huttel mit seinem Wertungsflug auf den „Deutschen“ in Marpingen und die 76,58 von Joachim Opitz von Pirna aus nicht richtig weiter, ebenso wie die 92,20 km/h die Maurice Konrad in Pirna vor dem schlechten Wetter am Sonntag erreichte. 262,59 Punkte und der 22. Rundenplatz waren es in der Endabrechnung. In der Gesamtwertung sind wir nun 8.
Unseren Teilnehmern an den „Deutschen“ weiter viel Erfolg und schöne Flüge. Am letzten BL-Wochenende wollen wir unsere Platzierung unter den besten zehn Mannschaften verteidigen.
Pauli