Ich will Spaß, ich geb Gas!
An diese Zeile aus einem Song der Neuen Deutschen Welle (die alten Flieger haben dazu Party gemacht) erinnerte die Fliegerei am Samstag. Vor der langsam aus SW heranziehenden Warmfront, die am Sonntag Wolken und Regen brachte, bildeten sich in der frischen Kaltluft gute Bedingungen. Einfach war die Streckenwahl nicht. Wie weit kann man nach Westen, geht es im Sauerland noch, ist auch der Norden gut? Fragen, die sich die am Wettbewerb in Klix teilnehmenden zahlreichen Oerlis nicht stellen mussten, da ihnen die Aufgabenstellung von der Wettbewerbsleitung abgenommen wurde. Sie absolvierten die verlangten Strecken bis hinein nach Polen mit Bravour.
Für uns in Oerlinghausen zeigte sich, dass man auch auf alten Ölspuren gut rutschen kann. Achmer oder Lingen als erste Wende, dann Richtung Heide und danach Richtung Kassel war eine beliebte Streckenwahl. Taktisch gut war auch die Variante zunächst bis zur heranziehenden Abschirmung ins Münsterland und dann mit leichtem Rückenwind nach Osten rund um den Harz zu fliegen. Wolkenaufreihungen ermöglichten lange Gleitstrecken und schnelle Schnitte. Ebenso gut war es rund um Klix. Entsprechend war Jens Böske dort mit 103,12 Pkt (109,31 km/h) unser Schnellster, gefolgt von Oliver Kortemeier / Gerd Welland in Oerli im Arcus M mit 100,43 Pkt (110,97 km/h) sowie
Dr. Johanna Beuth in Klix mit 96,38 Pkt (110,11 km/h). Der 12. Rundenplatz und 20. nach Runde 3 sind der Lohn unserer Bemühungen.
Der Blick auf die gesamten Bundesligaflüge zeigt, auf welch hohem Niveau geflogen wird. Schnitte unter 100 reichen bei normalem Wetter allenfalls für einen Platz im Mittelfeld. Schon nach kleinen Fehlern wird man gnadenlos nach hinten durchgereicht. Also weiter sehr konzentriert und taktisch klug die schwere Aufgabe Klassenerhalt angehen.
Zunächst gelten unsere besten Wünsche für einen erfolgreichen Wettbewerb den Oerlis in Klix.
Pauli