Die Runde 3 steht unter dem Einfluss von Östlicher Kontinentaler Luft. Was bei uns in der Gegend sowieso nicht so häufig vorkommt, ist in der Regel auch selten ein Vorbote des guten Wetters.

So schauen wir mal auf den Samstag. Nach dem Wetterbriefing von Lukas ist bereits klar, dass die Richtung recht Überschaubar war. Die Vorhersagen waren sich zumindest einig, dass es im Harz Wolken geben sollte. Wo noch stand allerdings eher ein Fragezeichen. Der eine sagte auch im Sauerland und der andere sogar in Oerlinghausen. So ging es also für alle erstmal Richtung Harz mit der Option danach ins Sauerland oder ggf. Richtung Thüringer Wald zu fliegen. Tatsächlich gab es morgens kurz nach 11 Wolken im Sichtbereich von Oerlinghausen. Einige Starteten dann auch recht Zeitnahe und so ging es los Richtung Harz. Aus der Senne raus wurde es wie Üblich erstmal etwas kniffliger, aber man konnte Richtung Harz bereits tolle Entwicklungen sehen. Die letzten Starteten erst so gegen 14:30 was für einen Flug zum Harz schon etwas spät war. Angekommen dort war nach einem nicht ganz leichten Einstieg durch den NO Wind Kurbeln eher die Ausnahme und so ging es Richtung Leipziger Luftraum. Der eine Flog mal etwas weiter südlich der andere weiter unter den Leipziger Luftraum der andere drehte weiter vorher um. So richtig viel Varianz war da aber nicht dabei. Am besten Traf am Samstag diese Linie Alexander Franke, welcher 148,8pkt mit einem deutlich über 100er Schnitt auf 2h mit seiner Ls7 flog. Er blickte dabei deutlich früher als andere, dass die Konvergenz vom Harz an der Nordkante und nicht an der Südkante ging.
Der Sonntag sollte aber der interessantere Tag des Wochenendes werden. Die Wetterlage hatte sich nicht viel geändert, außer dass die Strömung mehr auf Ost gedreht hat und es in Oerlinghausen trockener und stabiler werden soll. Ab Sauerland sollte es dann Teilweise recht hochreichend Entwickeln, der Weg dorthin aber sehr Mühselig. Dafür sprang das Skysight Modell auf eine Mögliche Konvergenz am Nachmittag über dem Teuto an. Somit einigten wir uns beim Wetterbriefing darauf, nach dem schnellen Tag gestern auf ein Dreieck zu gehen und zu versuchen die übliche Tour um Münster zu fliegen. Mit Meppen, Kamp-Lintfort und zurück mit der Option in Meppen oder davor drehen zu können und gleich auf die Mögliche Konvergenz einzufädeln. Gesagt getan. Der Tagesbeginn sollte aber kniffligere werden als gedacht, dafür schoben die 20km/h Rückenwind aber ganz gut bis Meppen. Danach sah man Richtung Kamp-Lintfort zwar recht viel aber wenige Wolken. Bis Lingen war es noch halbwegs angenehm. So kam es das ein paar schon den Plan B genutzt haben. Besonders die die motorisiert Unterwegs waren flogen weiter. Ab Dinslaken wurde es dann auch Temporär deutlich besser. So machte der Streifen von der 2 Wende bis Borkenberge auch wieder richtig Spaß. Dann das Erwachen: Ab ins Blaue! Diese Aufgabe meisterten aber alle, sodass keiner den Motor benutzen musste oder Aussenlanden. Am besten Meisterte diese Aufgabe Günther, welcher Morgens noch etwas nach Osten rausgeflogen ist und dadurch 152,34pkt sammelte. Dicht gefolgt von Jens und Jupp mit 151,2pkt welche die Variante unter den Aufreihungen nutzten. Einen Ausreißer gab es an dem Sonntag nämlich Leon Bohnenkamp. Ungehindert daran das alle Richtung NW flogen. Schrieb er sich in die ganz andere Richtung etwas auf. Sein ersten Wendepunkt Schotten am Nord-Ost Rand des Frankfurter Luftraums erreichte er um 15:13, wo die meisten auf der anderen Tour bereits die 2 Wende erreicht haben, dabei flog er einen 66ger Schnitt. Beachtlich dabei nicht die Lust zu verlieren. Nun war er aber auf der guten Linie und gut eine Stunde später war er bereits bei seiner 2 Wende in Langenfeld zwischen Düsseldorf und Köln. Bei fast 2500m Basis holte das mit Sicherheit die ganze Arbeit wieder rein und nur einen kleinen Moment als die meisten anderen kam er auch wieder in Oerlinghausen an. Damit sammelte er mit 185,29pkt mit deutlichem Abstand die meisten Punkte. So kann man auch draus lernen: Nur weil alle anderen etwas anderes machen ist die eigene Idee nicht unbedingt schlecht. Wie in diesem Beispiel.

In der Bundesliga war es kein Wochenende für Norddeutsche Vereine so fanden wir uns auf dem Rundenplatz 14 wieder. Damit konnten wir zumindest die Platzierung nahezu halten und wechselten auf den Platz 12 statt vorher 11.
Aus der Junioren Region war in diesem Wochenende, aber nicht zuletzt durch Leon etwas Bewegung reingekommen. Er zusammen mit Sebastian Tonn erkämpften mit dem Rundenplatz 14 zumindest mal 2 Punkte und so wanderten unsere Junioren in der Gesamtwertung ganze 139 Plätze hoch auf den Gesamtplatz 58.
Im TSC sieht das Rundenergebnis wie folgt aus:
Platz 1: Leon Bohnenkamp 185,29pkt
Platz 2: Günther Robeck 152,34pkt
Platz 3: Jens Böske 151,2pkt