Teuto-Speed-Cup Runde 11

Ein weiteres Teuto-Speed-Cup Wochenende liegt hinter uns. Dieses Mal wurde es richtig heiß. Der Sommer ist nun endgültig angekommen, so sah man bereits früh in der Prognose das es eher dazu tendiert blau zu werden bzw. am Sonntag mit dem Reinziehen der Front es von Blau in kräftige Gewitter umwandeln soll. Somit war im Voraus klar, dass der am besten fliegbare Tag der Samstag werden sollte.

Der Samstag entwickelte sich dann wie ein klassischer Warmluft Tag. Bereits früh morgens war es sehr warm und es war klar, dass es erst spät losgeht, wer allerdings trotzdem früh aufgebaut konnte sich zumindest etwas länger im Schatten aufhalten, bis es dann endlich los ging. Aktuell ist Felix Huttel auf dem Quali Wettbewerb unterwegs und damit hatten wir zumindest auch jemanden der von Außerhalb Oerlinghausens unterwegs war, was für solche Tage stehts ein Vorteil ist wie man auch im Nachgang sehen konnte. Bis auf ein paar Ausnahmen starteten alle unsere Piloten so in Richtung 14 Uhr. Von Oerlinghausen ging die Marschrichtung nach Süden in das Sauerland. Den Höhenschrieben zufolge war dies auch eine äußerst schweißtreibende Angelegenheit bis dorthin. Niedrige Arbeitshöhe ohne Wolken und dabei die Warmen Temperaturen. Wer erstmal im Sauerland angekommen war, konnte sich wenigstens für eine Zeit unter den Wolken, die sich in knapp 3000m gebildet haben, abkühlen. Dem geschuldet, dass es so spät losging, wagten auch nicht alt zu viele den Sprung ins Sauerland die meisten sind im Umfeld um Oerlinghausen geblieben. Dementsprechend bescheiden lief auch die Punkte ausbeute. Günther Robeck sammelte bei dem Ziel-Rück ins Siegerland zumindest 111,41pkt. Jens Böske nahm bei einer ähnlichen Route 109,15pkt mit. Es gab dann noch die Möglichkeiten die Felix in Rotenburg zur Verfügung standen. Bereits beim Briefing morgens erwähnte der Meteorologe das es laut Vorhersagen auf dem Kurs der Aufgabe eine Konvergenz entstehen wird. Nachdem eine lange Zeit im Grid gewartet wurde, sah man langsam erste Entwicklungen und mit einem Blick auf das SatBild konnte man die sich entwickelnde Konvergenz sehen. Der Anfang gestaltete sich dann doch recht schwer. Nach einer Wiederlandung blieb Felix beim zweiten Start oben und dann sollte es losgehen viel Tageszeit blieb ja nicht mehr. Tatsächlich unter den Wolken angekommen wurden die Bedingungen deutlich besser und Felix wurde immer schneller. Aufgrund der Aufgabe musste er dann zwar die Konvergenz verlassen, aber auch das Bremste eher wenig. Mit einem 121ger Schnitt auf die Wettbewerbsaufgabe flog Felix nach 3h in den Zielkreis. Damit erflog er im TSC 153,24pkt sowohl mit den meisten Speed-Punkten als auch die größte Streckenwertung.

Der Sonntag brachte dann keine Veränderung. In Oerlinghausen zog bereits recht früh Abschirmende Bewölkung rein und zum späten Nachtmittag setzte dann auch der Regen ein. So war auch kein Streckenflugwetter. Auch in Rotenburg wurden zwar einige Flugzeuge geschleppt, aber Aufgrund zu schwacher Thermik wurden dann alle Klassen neutralisiert.

In der DMSt-Bundesliga sieht es inzwischen immer schlechter aus für uns. Durch bessere Bedingungen unserer Konkurrenten im Abstiegskampf finden wir uns jetzt aktuell auf dem letzten Platz wieder. Wenn man den Prognosen vertrauen kann, sieht das kommende Wochenende für einen Ausflug an die Porta gut aus, vielleicht können wir dort mal wieder ein paar Plätze gut machen.

Im TSC sieht das Rundenergebnis wie folgt aus:

Platz 1: Felix Huttel 153,24pkt

Platz 2: Günther Robeck 111,41pkt

Platz 3: Jens Böske 109,15pkt