Endlich nicht mehr auf einem Abstiegsplatz! Das war die Ausbeute von dem vergangenen Wochenende kurz zusammengefasst. Aber wie war es denn? Nachdem es die ganze Woche fast nur geregnet hat, gab es einen kleinen Hoffnungsschimmer in der Vorhersage. Der Samstag sollte bevor das nächste ergiebige Regengebiet rein ziehen sollte noch brauchbare Bedingungen bereithalten. Der Sonntag sollte dann schon absehbar nicht fliegbar werden und somit lag der ganze Fokus auf dem Samstag.

Samstag hatten wir das Glück wieder unsere Piloten etwas verteilt zu haben. Frank Jankowski war noch auf dem Klippeneck, Lukas Brune war in Lüneburg aufgrund der dort sehr guten Vorhersage und unsere übliche Truppe in Oerlinghausen war auch unterwegs. Somit waren die Chancen hoch auf ein gutes Rundenergebnis. Morgens aufgestanden in Lüneburg war zunächst ein ernüchterndes Bild, sehr viel Feuchte die Aufgrund der großen Regenmengen noch für wenig Sonne auf dem Boden sorgten. Ein Blick nach Oerlinghausen bestätigte dort dieselbe Problematik. Recht rasch löste sich die Feuchte allerdings auf und es begann sich zu strukturieren. Um kurz nach 11 war dann in der Heide ein guter Startzeitpunkt. Nur auf der geplanten Aufgabe nach Schwerin, Gardelegen, Höpen und zurück sah es noch nicht gut aus. So ging es erstmal nach Süden für die ersten schnellen Kilometer. Es lief auch von Beginn an sehr gut und so lief es für Lukas schnell über die Elbe, wo allerdings die Sonne eher selten zwischen den Wolken durchkam. Der guten Luftmasse tat das zum Glück nicht weh und so konnte man stehts zuverlässig um die 2m/s Kurbeln, was zu beginn eher selten nötig war es ging geradeaus deutlich besser. Der zweite Schenkel sollte sich dann auch schwieriger gestalten, so musste Lukas an der 2 Wende einen Moment Parken, da in Gardelegen gerade das Wetter zusammengebrochen ist. Danach lief es auch nicht mehr so gut voran. Die Abstände der Bärte wurden größer und die Bärte an sich eher etwas Warmluftig. An der Möglichen 3. Wende wurde es dann sehr schwierig, da ein feuchte Feld den Bereich um Höpen großflächig abschirmte und ein Erreichen nahezu unmöglich machte. Erst bei dem 3. Anlauf gelang es Lukas die Wende zu nehmen und es sah zunächst auch gut aus nach Hause zu kommen. Das Wetter spielte da nicht ganz mit und es reichte zwar das Freie Dreieck zu schließen, aber bis Lüneburg reichte die Höhe nicht und so landete er auf einem Acker. Dabei sammelte er trotz alledem 137,96pkt. Auch Leon Bohnenkamp war gut unterwegs am Wochenende. Gerade erst zurück aus Landau ließ er es sich nicht nehmen eine Runde mit der Ls8 zu versuchen. Das Wetter war aber noch schlechter als in der Heide, was überhaupt das Wegkommen aus Oerlinghausen nicht einfach machte, er nutzte dafür kurz den FES. Auch bei ihm war die Basis nicht sonderlich hoch und die Steigwerte etwas schlechter als weiter im Norden. Durch das deutlich kleinere Zeitfenster in Oerlinghausen entschied er sich für ein Jojo an den Luftraum von Münster und danach Richtung Hellenhagen. Wieder zurück am Platz war das Wetterfenster dann auch wieder vorbei und er glitt noch seine Höhe ab und landete nach etwas über 3h. Dabei sammelte er 103,71pkt. Der dritte im Bunde war Frank Jankowski der noch den letzten Wertungstag auf dem Klippeneck zu fliegen hatte. Morgens bauten sie im dichten Nebel das Grid auf aber an Fliegen dachten in dem Moment vermutlich die wenigsten. Es lockerte etwas auf, so war es doch möglich zu Fliegen. Wie es so häufig beim Segelfliegen ist war es auch besser als gedacht auf der 2h AAT bildete sich eine Konvergenz was die Aufgabe zu einem schönen Flug machte. Es ging für ihn einmal die Alb runter bis Donaueschingen, danach wieder hoch nach Blaubeuren und wieder zurück. Dabei sammelte er 101,26pkt.
Nachdem wir die vergangenen Wochenenden nach einem guten Samstag in der DMSt-Bundesliga am Sonntag viele Plätze eingebüßt haben, sollte es dieses Mal anders laufen. Der Sonntag in Deutschland war im ganzen Land nur für kleine Ausflüge nutzbar die sich nicht auf unseren Rundenplatz 4 auswirkten. Damit sind wir in der Gesamtwertung auf den Platz 20 gerutscht zwar nur mit 1 Punkt abstand zum Platz 21, damit sind wir das erste Mal seit langem nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Die „schlechten“ Wochenenden scheinen uns besser zu liegen, dort haben wir in Vergangenheit immer die meisten Punkte geholt. Jetzt müssen wir es nur noch über die letzten 2 Wochenenden bringen.
Im Teuto-Speed-Cup sieht es in der Runde wie folgt aus:
Platz 1 Lukas Brune 137,96pkt
Platz 2 Leon Bohnenkamp 103,71pkt
Platz 3 Frank Jankowski-Zumbrink 101,26pkt

In der Gesamtwertung von dem TSC geht es auch nach wie vor heiß her. Die Treppchen Plätze sind auch 2 Wochen vor ende nicht ganz sicher und es wird sich erst in 2 Wochen zeigen wer die Nase vorne hatte. Auf dem Treppchen sieht es aktuell wie folgt aus:
Platz 1 Lukas Brune 93pkt
Platz 2 Jan Merettig 92pkt
Platz 3 Christian Lang 91pkt