Regen und viel Wind waren die Aussichten für das vergangene Wochenende. Am Samstag sollte recht früh eine Front reinziehen und den Tag über wenig fliegbare Bedingungen bereithalten. Der Sonntag hingegen sollte von der Luftmasse her gut werden, aber die gut über 40km/h Westwind sollten den Tag erheblich stören.

Am Samstag kam alles wie vorhergesagt man hätte zwar morgens sehr früh für ca. 3h Hangfliegen können an der Porta, aber den Flügen aus Rinteln zufolge auch eher in schwachen Bedingungen. Den restlichen Tag hat es dann immer wieder geregnet.
Der Sonntag sollte interessanter werden. Morgens zum Frühstück regnete es allerdings erstmal noch. Mit der Rückseite hörte der Regen dann auf und der Wind frischte stetig auf. Dadurch das der Wind auch noch fast komplett von der Seite kam, war auch morgens vor der Halle die Stimmung eher verhalten. Man konnte schnell sehen, dass entgegen der Vorhersage deutlich mehr Feuchtigkeit von den Niederschlägen übergeblieben ist. Die Vereine bauten langsam auf, aber die Streckenflieger waren alle noch sehr verhalten. Sowohl Günther als auch Lukas waren etwas skeptisch zum Wetter eingestellt. Lukas zog zumindest den Ls4 Anhänger zum Start hoch man kann ja nie wissen wie es sich Entwickelt. Es gab dann aber für den Flugplatz ein Lichtblick, nach vielen Wochenenden Verzicht kam Michael Elvermann raus und ließ sich nicht beirren den Ventus zu rüsten. In der Zwischenzeit haben die anderen Entschieden nicht zu fliegen, nachdem auch die Schulflugzeuge zwar stark durch den Wind versetzt wurden, aber nicht lange sich oben halten konnten. Michael startete dann um kurz nach 12, um gegen den Wind Richtung Borkenberge zu fliegen. Trotz der 45km/h aus 260° arbeitete Michael sich weiter vor. Obwohl es recht Breitgelaufen war konnte er recht zuverlässig um die 3m/s Kurbeln, was das Vorankommen erleichterte. An der Luftraumgrenze südlich von Marl entschloss er sich zu drehen und erstmal mit Rückenwind nach Blomberg zu fliegen. Dort angekommen war es dann aber sehr unstrukturiert, sodass er noch einen Schenkel nach Münster fliegen wollte. Als es in Telgte dann auch anfing schwerer zu werden machte er sich auf den Heimweg. So schaffte er es um 17:36 ohne den Motor genutzt zu haben während des Fluges nach Oerlinghausen. Mit 121,58pkt war Michael verdienter Rundensieger.
In der DMSt-Bundesliga konnten wir zumindest dank Michael einen Ehrenpunkt erreichen, womit wir weiterhin auf dem Platz 24 hängen bleiben. Vielleicht gibt es noch den ein oder anderen Hangflugtag, um Boden gut zu machen.

Im Teuto-Speed-Cup sieht es wie folgt aus:
Platz 1 Michael Elvermann 121,58pkt