Teuto-Speed-Cup Runde 14

Der verflixte zweite Tag. Das Bundesliga Wochenende 14 liegt hinter uns und so richtig gutes Wetter hat sich immer noch nicht eingestellt. In der Vorhersage für das Wochenende konnte man bereits sehen, dass der vermutlich „beste“ Tag Samstag sein wird mit einem Zeitfenster von ca. 3h zum halbwegs gutem Fliegen. Der Sonntag sah für Oerlinghausen sehr mau aus, dafür aber mit möglichen Lücken in Ost und Süddeutschland, wo wir ja noch ein paar Piloten aktuell am Fliegen haben.

Am Samstag ging es dann in Oerlinghausen zunächst mit tiefer Bewölkung vom gerade durchgezogenen Regenschauer. Damit war schon klar es brauch sich heut keiner Stressen es geht eh nicht früh los, es entwickelte sich dann aber überraschender Weise doch etwas schneller als gedacht. Zwar hing die Basis noch recht Tief, aber das kann ja noch werden. So richtig viele Leute trauten sich dennoch nicht zum Flugplatz. So baute lediglich Svenja bereits recht zeitig auf und kurz danach folgte dann Lukas der sich etwas von dem zeitigen Wetterwechsel hat überraschen lassen. Günther ließ es sich dann auch nicht nehmen und holte seine 29 von der Decke. Lukas startete dann als erster von den 3 und hatte starke mühen überhaupt oben zu bleiben. Die Steigwerte waren zu beginn sehr schwach und der Wind machte das nicht besser es war zwar zu viel um zu Landen aber zu wenig um richtig Wegzukommen. Beim 3 Anlauf Richtung Bielefeld etwas weg vom Flugplatz zu kommen, setzte Lukas etwas mehr auf eine Karte und verließ den Gleitbereich von Oerlinghausen. Es ging langsam weiter Richtung Gütersloh Flugplatz, wo es zunächst ganz gut aussah, allerdings ab kurz vor Oelde auch wieder ohne Richtige Sonnenflecken auf dem Boden und einer langen Gleitstrecke wozu die 20 nicht ausgereicht hätte. So entschloss sich Lukas umzudrehen mit dem Gedanken wieder in Oerlinghausen zu landen da sich scheinbar der Tag nicht lohnt. In Gütersloh am Flugplatz wieder etwas tiefer angekommen kam dann ein sehr guter Bart und während des Kreisens viel auf: in Richtung Münster sieht es jetzt gut aus. Eine Aufreihung nahezu, wie aus dem Buche tauchte auf und so ging es gegen den starken Wind Richtung Münster. Nur ein Bart war nötig, um bis südlich Münster zu kommen, mit so viel Geradeaus fliegen war nicht mehr zu rechnen. Das Wetterfenster war dort dann aber auch vorbei und es ging wieder nach Oerlinghausen, was genau der richtige Zeitpunkt war, danach brach das Wetter langsam zusammen. So schaffte es Lukas trotz zähem Anfang noch 84,84pkt einzusammeln. In der DMSt-Bundesliga sah es fast schon zu schön aus am Abend Rundenplatz 3.

Das sollte sich aber noch ändern so flogen am Sonntag in Ost und Süddeutschland noch einige Vereine und auch unsere Urlauber. Frank Jankowski welcher grad auf dem Klippeneck Wettbewerb unterwegs ist hat eine kleine Aufgabe in Richtung nördlich Memmingen und zurück bekommen, ganz optimal war auch dort unten das Wetter nicht gewesen. Mit dem Rückenwind ging es zwar fix in die 1 und 2 Wende. Der Weg nach Hause war dann aber etwas Mühseliger. Er schaffte es dennoch und erflog ganze 111,12pkt für den TSC und die Bundesliga. Noch ein bisschen schlechter als auf der Alb war es in Klix, wo ja aktuell auch noch ein paar Leute von uns Unterwegs sind. Harry Fritsche ließ sich es dennoch nicht nehmen in den schwachen Bedingungen einen kleinen Flug zu unternehmen. Das Zeitfenster in Klix war nach gut 3:50h auch wieder vorbei, aber Harry sammelte immerhin 82,04pkt für den TSC.

In der Bundesliga klettern wir aktuell Runde für Runde einen Platz weiter nach oben und wir haben durch den Rundenplatz 10 uns zumindest wieder auf dem Gesamtplatz 23 hochgearbeitet. Aktuell fehlen nur noch 11 Punkte auf den ersten nicht Abstiegsplatz, was in 3 Runden nicht einfach ist aber nicht unmöglich, nachdem wir uns die letzten Runden wieder Stück für Stück ran gearbeitet haben.

Im Teuto-Speed-Cup sieht das Rundenergebnis wie folgt aus:

Platz 1 Frank Jankowski 111,12pkt

Platz 2 Lukas Brune 84,84pkt

Platz 3 Harry Fritsche 82,04pkt

Im Teuto-Speed-Cup ist es auch in der Gesamtwertung eng wie lange nicht mehr bis zum Platz 10 ist von den Punkten her ein Treppchen Platz in greifbarer nähe und auch die Abstände von den ersten 3 untereinander sind sehr eng so bleibt es bis zum Schluss abzuwarten wer das Rennen am Ende macht.