Geduldig gekämpft, trotzdem durchgereicht.
Samstag zum vergessen, Sonntag tiefer Stratus, der sich wie vorhergesagt gegen Mittag langsam in Cu umwandelte, dazu kräftige Warmluftadvektion. Nicht die Zutaten für ein Dreigänge- Streckenflug-menü.
Schon im Start sah man, dass es ein arbeitsreicher Tag werden würde um eine halbwegs gute BL-Wertung zu erzielen. Aus Westen trocknete es immer mehr ab, allein entlang des Teuto zeigten sich aufgereihte niedrige Cu. Damit war die Spur gezeichnet. Die erste Stunde bis Bad Iburg war echte Arbeit. Entschädigung boten das frische Grün der Buchen an den Hängen oder der Blick auf die Ravensburg aus niedriger Höhe. Beeindruckend auch, wie hoch die Flügel des Windrades auf dem Hollandskopf reichen. Nicht sehr angenehm, wenn der rettende „Bart“ dicht danebensteht.
Wer Geduld hatte wurde jedoch belohnt. Während es rings herum immer blauer wurde, bildete sich am Teuto bis zur Egge eine gut fliegbare Linie. Also war „ritsch-ratsch“ mit Blick auf einen guten BL-Schnitt angesagt. Das gelang angesichts der Bedingungen auch halbwegs.
Gerd Welland und Oliver Kortemeier im Arcus M schafften 88,86 km/h (80,42 Pkt) gefolgt von Andreas Thiessen 84,65 km/h (79,86 Pkt), der noch Zeit hatte, die „Aufstiegsalm“ seiner Arminen zu fotografieren.
Dritter im Bunde war unser Wandersegelflieger Moritz Halstrick, der von Walldürn (sw von Würz-burg) bis nach Zwickau flog mit 77,7 km/h (75,43 Pkt). Leider reichten 235,71 Pkt nur zum 23. Rundenplatz, den wir auch in der Gesamtwertung belegen. Klingt wie eine billige Entschuldigung, aber der Süden hatte wieder einmal etwas besseres Wetter, das die Kollegen natürlich zu nutzen wussten.
Gute Leistungen lieferten unsere Pilotinnen und Piloten in Klix ab (Auszug):
| 18 m Klasse | Frank Jankowski-Zumbrink | 7. |
| Rennklasse | Moritz Beuth | 8. |
| Standardklasse | Jens Böske | 5. |
| Clubklasse | Michael Sohn | 7. |
| Doppelsitzer | Opitz/Schimmel/Merettig | 4. |
Herzlichen Glückwunsch und weiter so.
Pauli