Teuto-Speed-Cup 2025 Runde 4

Zur Runde 4 der Bundesliga wurde das Wetter deutlich spannender. Auf der Bodenkarte ließ sich ein Hoch über dem Norden von England ablesen und ein Tief über Polen. Welches zum Sonntag etwas weiter Reindrücken sollte. Soweit klingt das erstmal nach Hammer-Wetter oder?

Kommen wir direkt zum Samstag. Christian hat das Wetterbriefing am Morgen übernommen. Die Aussichten waren ganz schön und im Raum in Richtung Sauerland / Rheinland sollte es ganz gut fliegbar sein. Nun kommt schon gleich ein aber: Bereits morgens waren am Platz zum Teil schon sichtbar kräftige Entwicklungen und im Sauerland hin noch viel Feuchtigkeit, aus dem Norden kam dafür auch noch Feuchtigkeit hinterher. Aber die Luftmasse ist ja gut. Christian schlug vor die Wendepunkte Der Ring (Nord-Östlich vom Frankfurter Luftraum), Langenfeld und zurück, hat die Woche zuvor ja auch super Funktioniert. Mit dem Feuchtefeld welches sich nach Süden Wegdrückte flogen die meisten Piloten aus Oerlinghausen auch in Richtung der Aufgabe. Zur ersten Wende funktionierte alles Problemlos. Schnitte selbst mit dem Std. Cirrus von fast 90km/h bis zu der ersten Wende waren möglich. Die Luftmasse schien gut genug zu sein, um trotz Ausbreitung einen sehr guten Tag zu haben. Zur 2 Wende wurden die Gleitstrecken aber Teilweise unter den Ausbreitungen groß, was besonders für die etwas Gleitzahl schwächeren Flugzeuge es schwieriger machte. Wobei man selbst mit einer EB nicht zu leichtsinnig fliegen durfte, wie Marcus und Thomas in der PWR bei Allendorf merkten. Trotz des schwierigen Wetters war für alle ein Umdrehen keine Option, auch wenn man das nächste Feuchtefeld was aus Richtung Norden kam bereits früh sehen konnte. Die Sonneneinstrahlung in Oerlinghausen nahm auch zunehmend ab. Viele die bereits früh entschlossen haben dichter beim Flugplatz zu bleiben und eine eher kleinere Tour in Richtung Münsterland zu fliegen landeten bis spätestens 17 Uhr alle in Oerlinghausen. Unserer groß Fliegenden Gruppe ging es ähnlich: Um 17:05 endete für Christian der Flug in Brilon, um 17:09 der Flug von PWR mit ziehen des Motors, Tobias Blaum ebenfalls mit der Motornutzung um 17:18. Fehlte eigentlich nur noch die Landemeldung von unserem Junior Leon. Welcher sich entgegen von Christian und PWR dagegen entschied bei Langenfeld zu verlängern. Sodass er es schaffte noch aus dem Sauerland raus zu kommen und durch das Soester Thermikloch zu gleiten. Mit Steigwerten von unter 1 m/s kämpfte Leon sich zurück nach Oerlinghausen und landete dort kurz vor 18 Uhr. Damit auch als einziger der die Aufgabe beendete. Dabei erflog er 161,34pkt. Gefolgt von Christian welcher trotz Landung in Brilon 134,04pkt erflog. Der dritte im Bunde war dann Marcus mit der PWR mit 121,13pkt. Damit wurde am Samstag alles gegeben.

Der Sonntag sollte noch ein wenig trister aussehen. Morgens war es zwar noch freundlich. Allerdings zog es recht schnell zu. Moritz und Jan nutzen den Tag dennoch und flogen nach Hamm, Melle und über Oelde zurück nach Oerlinghausen in unter 3h mit einem fast 100er Schnitt. Da war der Thermiktag dann aber auch beendet. Sie erreichten zumindest 97pkt. Schön das der Tag trotz dem besseren Vortag genutzt wurde.

In der Bundesliga reichte es dennoch nur für einen Rundenplatz 13, welcher uns wie ein welkes Blatt langsam auf den Gesamt Platz 15 fallen lässt. Umso erfreulicher, dass Leon für unsere Junioren Wertung mal wieder gut gepunktet hat und uns zumindest auf den Rundenplatz 23 befördert und Gesamt auf Platz 48.

Im TSC sieht das Rundenergebnis wie folgt aus:

Platz 1: Leon Bohnenkamp 161,34pkt

Platz 2: Christian Lang 134,04pkt

Platz 3: Marcus Sagewitz 121,13pkt