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Teuto-Speed-Cup Runde 8

Der längste Tag des Jahres ist inzwischen vorbei und die erste richtig warme Woche liegt hinter uns. Nachdem bereits in der Woche die 30 Grad Marke geknackt wurde, sollte es zum Wochenende minimal kühler werden und in der Nacht von Samstag auf Sonntag so labilisieren, dass es starke Gewitter gibt. Sonntag soll es dann etwas besser weiter gehen mit einer kühleren Luftmasse aber zumindest am Anfang mit kräftigem Wind.

Zum Samstag, der bereits sehr schön mit Sonnenschein und Flugbetrieb begann, denn einige haben morgens früh die Flieger raus gezogen für das Traditionelle Longest-Day fliegen. Im vergleich zu den Wochenenden davor eine gute Zeit dafür gewählt, die Wochen davor waren ja eher durchwachsen besonders morgens früh. Für die Streckenflieger hieß es dann mehr Geduld zu haben, denn die ersten Streckenflieger mit Motor sind erst um kurz vor halb 1 gestartet und die ersten Segelflieger knapp eine Stunde später. Bei solch einem Wetter ist ein Motor im Rücken vorteilhaft, wenn es dann doch nicht geht, kann man eine etwas schlechtere Phase auch mal überbrücken, so wie Günther Robeck. Die Richtung war für den Tag auch recht vorgezeichnet, erstmal Richtung Kassel und danach, wenn es geht in Richtung Sauerland, wo aller Wahrscheinlichkeit die labilisierung der Luftmasse früher eintreten sollte. Für unsere Clubklasse Flieger ist solch ein Wetter stehts hoch anspruchsvoll, dementsprechend sind sowohl Christian als auch Wolli lediglich in den Kassler Raum gekommen und beim Rückflug dann in Vinsebeck (Christian) und Detmold (Wolli) gelandet. Bei dem Wetter ein wirklich guter Einsatz für die Gruppe. Selbst Günther kam nicht drum rum ganze 2-mal den Motor zu ziehen, dafür konnte er einmal bis kurz vor Hirzenhain fliegen und danach wieder über den Solling zurück nach Hause. Günther sammelte damit 139,13pkt, Wolli mit seinem Flug steuerte 108,01pkt hinzu und Christian 93,64pkt. Damit war schonmal ein ganz gutes Zwischen Fazit für die Runde gelegt und es blieb abzuwarten, ob Sonntag dann nun schlechter oder besser wird als Samstag.

Am Sonntag nach den sehr heftigen Gewittern ab ca. 3:30 Uhr ging sehr feucht los, aber man konnte schnell sehen wie gut die Luftmasse bei den noch vorhandenen Bodentemperaturen ist. Nach dem langen Samstag, wo viele auch noch bis spät Abends geflogen wurde, machte sich etwas Katerstimmung breit. Lediglich Eric Kortemeier und Jens Böske waren bereits recht früh da, um ihre Flugzeuge aufzubauen. Dazu kamen noch Rolf Müller und Michael Elvermann und das war es dann im Großen und Ganzen. Auch für den Tag war die Rennlinie vorgegeben durch den morgens sehr kräftigen Wind, geht es zunächst in Richtung Ahlen. Die meisten drehten aber bereits früh um und flogen mit Rückenwind etwas Richtung Porta. Lediglich Michael Elvermann war mutig und flog weiter in Richtung Borken für einen Flug um Münster rum. Er schaffte es auch und landete am frühen Abend entspannt in Oerlinghausen. Damit schaffte es Michael auch noch einmal die Wertung etwas zu verrücken und schob sich zwischen Günther und Wolli mit 122,53pkt. Mehr war dann aus dem Wetter vom Wochenende auch nicht mehr rauszuholen.

In der DMSt-Bundesliga gibt es weiterhin ein erfreuliches Bild. Dort schafften wir es auf den Runden Platz 22, was uns in der Gesamtwertung wieder auf den Platz 4 anhebt. Bisher konnten wir dank des guten Einsatzes unserer Piloten zwar nicht in einzelnen Runden, aber durch die Konstanz gut mithalten mit den anderen Vereinen.

Im Teuto-Speed-Cup ergibt sich folgende Rundenwertung:

Platz 1: Günther Robeck 139,13pkt

Platz 2: Michael Elvermann 122,53pkt

Platz 3: Wolli Bayer 108,01pkt

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