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Teuto-Speed-Cup Runde 14

Die Teuto-Speed-Cup Saison neigt sich langsam dem Ende, so verbleiben nach dem vergangenen Wochenende nur noch 3 Wochenenden und danach steht der Sieger fest. Es bleibt, aber nach wie vor spanend die Punkteabstände zwischen den Top 7 ist noch recht gering und so kann sich auch in den letzten 3 Wochenenden noch einiges tun. Lediglich Michael Elvermann kann, wenn Günther Robeck es nicht schafft ab nächstem Wochenende nur noch Rundensiege zu fliegen ist Michael sicher der Sieger des diesjährigen TSC-Jahres.

Kommen wir zunächst mal zu dem vergangenen Wochenende. Insgesamt bleibt das Wetter sehr inhomogen und lediglich zwischen den Fronten ließen sich mal irgendwelche Lücken zum fliegen erahnen, was das genau bedeutet konnte man schwer einschätzen, bevor man es in der Realität gesehen hat. Für Samstag sah es danach aus als hätten die daheim gebliebenen die besten Karten mit der Möglichkeit rüber zur Porta zu fahren und dort Hang zu fliegen. Unsere Urlauber in Oppershausen sehen eher einen schlechten Samstag vor sich. Die beiden Truppen in Nardt und Pirna auch eher ein schwieriges durch starken Wind gestörtes Wetter und Oliver der in Burg Feuerstein ist sieht sich eher passablem Rückseitenwetter konfrontiert. Sonnst sah es für den Sonntag in den meisten Regionen eher schwierig aus, bis auf in Oppershausen, dort konnte man mit etwas Fantasie in den Vorhersagen ein kleines Zeitfenster erahnen, wo man so 3-4h zumindest ganz gut fliegen kann, bevor die nächste Front reindrückt.

Schauen wir mal drauf wer was gemacht hat. Begonnen mit dem Samstag, der für Rolf Müller und Michael Elvermann recht früh beginnt mit dem Weg nach Bückeburg und Porta um dort zeitig zu Starten, um vor den Niederschlägen eine gute Strecke im Hangwind zu fliegen. Michaels kurzem Bericht zu folge blieb nicht mal genug Zeit zwischen den Schauern an ein Foto zu denken. Wie immer sehr flott unterwegs sammelte Michael ordentlich Punkte an der Porta und setzte damit schonmal eine gute Marke von 150,80pkt vor. Rolf Müller blieb deutlich dahinter aufgrund des fehlenden Sprungs an den Ith, was mit so einem 15m Flieger durchaus etwas Anspruchsvoller ist. Er sammelte 91,70pkt. Damit war gedanklich bereits am vorangeschrittenen Mittag der Flugtag vorbei. Wären da nicht noch unsere Urlauber. Oliver Kortemeier mit seinem Sohn und Arcus von Burg Feuerstein Startete etwas später als die Hangflieger hatte dafür, aber den deutlich längeren Tag vor sich mit einer recht niedrigen Arbeitshöhe und viel Wind flog er in dem Bereich zwischen Bayreuth und Würzburg seine Runden. Dabei war er schnell unterwegs und brachte dank angemeldeter Aufgabe auch gut Punkte mit nach Hause 149,02pkt, wieder trotz der ganz verschiedenen Wetterlagen ein sehr knappes Ergebnis. Zuletzt kam noch ein Flug von Gerhard Rademacher hinzu der sich von Nardt aus abgemüht hat. Mit etwas mehr Wind als Oliver und weniger Aufreihungen kämpfte er sich 3h unter den Leipziger Luftraum und wieder zurück. Auch das war nicht ganz vergebens er schaffte es 108,47pkt dazu zu bringen.

Nun kommen wir zu dem Sonntag. Der an sich recht Mau für alle, an allen Orten war. Schon morgens hing man entweder noch in der abziehenden Front oder schon langsam im Einfluss der neuen Front. Lediglich Oppershausen erwies sich als guter Startplatz für den Tag. Insgesamt war ich dann, aber doch der Einzige der sich im Hinblick auf die Junioren DM in Burg Feuerstein doch den Flieger aufzubauen und zumindest zu schauen ob so weit alles Funktioniert. Dabei ließ sich im SatBild beobachten, dass sich nördlich Hannover ein kleines ordentliches Fenster für so ca. 2-2.5h auf machen könnte. So kam es dann auch, nach dem ersten schwall Feuchte machte es langsam auf und ich startete. Der starke Wind machte mir vor allem die ersten 30min im noch Aufbauenden Wetter etwas zu schaffen, danach wurde es Stück für Stück besser, die Wolken reihten sich etwas auf und es fing an Voran zu gehen. Bei Nienburg entschied ich mich dann mit Blick auf die Nahenden Front umzudrehen und ein Stück mit dem Rückenwind wegzufliegen. Die Optik bei dem Rückflug sah gut aus und die Steigwerte zogen deutlich an mit Werten um die 3m/s. So ging es Flott gen Osten und ein Blick ins SatBild dämpfte die Hoffnung noch länger auf dem Streifen weiter zu fliegen. Bei Kilometer 50 auf Oppershausen entschied ich mich zu drehen, um dann noch vor dem Niederschlag Zuhause anzukommen. Plötzlich schien die Front etwas Fahrt aufgenommen zu haben, so versuchte ich einen besonders Fixen weg nach Hause zu nehmen, was darin endete, dass ich 10km wieder zurück in die Sonne fliegen muss, um wieder Anschluss zu finden. Dabei wurden die Hoffnungen minütlich geringer noch pünktlich anzukommen. Auf eine dunkle Wand zufliegend ging es dann Stück für Stück weiter. So 15km Vor dem Platz war dann klar, dass es passt, die Höhe war mit gut Reserve getankt und vor der Front sah man eine Konvergenz, so glitt ich ganz in Ruhe zum Flugplatz und kurz davor traf ich dann auf die Konvergenz. Leider etwas spät, aber eine kleine Runde ließ ich mir nicht nehmen. Dann ging es fix zurück zum Platz und mit der großen Landestellung meiner Asw-20 ging es dann die letzten 1000m Höhe schnell gen Boden. So schaffte ich es im beginnenden Regen noch grad so in die Halle zu kommen, auch wenn der Flieger erstmal draußen stehen bleiben musste. Dabei schaffte ich es das Runden Ergebnis von uns noch einmal etwas zu verbessern mit 113,03pkt.

In der DMSt-Bundesliga erreichten wir den Rundenplatz 17 und halten damit weiterhin den Platz 9 in der Gesamtwertung, aber auch hier sind die Punkteabstände recht gering also sowohl nach oben als auch nach unten ist noch vieles drin.

Im Teuto-Speed-Cup sieht das Rundenergebnis wie folgt aus:

Platz 1: Michael Elvermann 150,08pkt

Platz 2: Oliver Kortemeier 149,02pkt

Platz 3: Lukas Brune 113,03pkt

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